33 Mord in der Botschaft Columbo

Hassan Salah (Héctor Elizondo), Chefdiplomat der Gesandtschaft von Suari, einer arabischen Nation mit einem neuen jungen König, hat einen Plan, um die Macht innerhalb seiner Regierung zu verschieben. Er heuert Rachman Habib (Sal Mineo), einen naiven Idealisten in der Gesandtschaft, an, um ihm bei der Inszenierung des Mordes an einem Sicherheitsbeamten zu helfen und dann Beweise zu platzieren, damit es wie das Werk von Radikalen aussieht. Salah schiebt den Mord auf den abwesenden Habib, der im Rahmen des Plans untergetaucht ist. Später tötet Salah auch Habib. Columbo kommt der Wahrheit auf die Spur, wird aber durch Salahs diplomatische Immunität daran gehindert. Columbo trifft dann den neuen König, der sich auf einem diplomatischen Besuch in den Vereinigten Staaten befindet, und ist von dem jungen Monarchen angetan.

  • Columbo bringt Salah, der immer noch diplomatische Immunität genießt, dazu, den Mord zu gestehen, während der König im Nebenzimmer mithört. Um in den USA bleiben zu können und nicht nach Suari zurückgeschickt und dort gefoltert zu werden, unterschreibt Salah ein Geständnis und verzichtet auf seine Immunität vor Strafverfolgung.
  • Die Serie war nicht unumstritten, da sie wegen ihrer Handlung und der Entwicklung der Charaktere schlechte Presse erhielt, und Falk selbst distanzierte sich von ihr.
Nr.
(ges.)
33
Deutscher TitelMord in der Botschaft
SerieColumbo
Nr.
(St.)
2
Original­titelA Case of Immunity
Erstaus­strahlung USA12. Okt. 1975
Deutsch­sprachige Erstaus­strahlung (D)31. Mär. 1992
RegieTed Post
DrehbuchLou Shaw,
Idee: James Menzies
Mörder gespielt vonHector Elizondo

 

 Columbo ist ein Mitarbeiter des Morddezernats des Los Angeles Police Department im Rang eines Lieutenant (dt. „Inspektor“) und tritt als unordentlicher, oft leicht begriffsstutzig wirkender Polizeibeamter auf.
 

 Er wird gern als „seltsamer Mann“ oder auch als „Inspektor mit zerknittertem Mantel und zerknittertem Gesicht“ beschrieben,

ist kleingewachsen und bewegt sich meist in schlechter, gebeugter Körperhaltung.

Columbo raucht Zigarre, hat eine wirre Frisur und ist häufig unrasiert. Wird er frühmorgens oder gar nachts zum Tatort gerufen, ist er unausgeschlafen und kann sich erst auf die Arbeit konzentrieren, nachdem er einen Kaffee getrunken hat. Es kommt auch vor, dass er beim Eintreffen am Tatort ein Ei als Frühstück aus der Manteltasche nimmt, um sich zu stärken. Bei vielen Personen, die zum ersten Mal mit ihm konfrontiert sind, ruft er deutliches Befremden hervor. Auch seine Kollegen begegnen ihm immer wieder mit Unverständnis, weil seine Ermittlungsmethoden zu unorthodox sind. Columbo untersucht Tatorte besonders penibel und stößt dabei meist auf scheinbar unwichtige Indizien und Ungereimtheiten, denen seine Kollegen keine Bedeutung beimessen.
Tatsächlich handelt es sich bei Columbo um einen hochintelligenten, überaus gründlichen Kriminalisten mit großer Erfahrung. Der Inspektor interessiert sich für kleinste Details und Widersprüche und besticht durch seine Beobachtungsgabe und seine Menschenkenntnis. Columbo leitet in der Regel die Ermittlerteams und tauscht sich regelmäßig mit Polizisten und anderen Beamten aus, ist aber im Grunde ein Einzelgänger

Deutscher TitelColumbo
OriginaltitelColumbo
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Jahr(e)1968–1978,
1989–2003 (TV-Filme)
Länge70–100 Minuten
Episoden69 in 10 Staffeln
GenreKrimi, Komödie
ProduktionRichard Levinson
William Link
Erstausstrahlung20. Februar 1968 auf NBC
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
11. Oktober 1969 auf Deutsches Fernsehen
Besetzung
Peter Falk: Inspektor Columbo


 

 

 

 

 

 

 

Bild

 

Statuen von Peter Falk als Columbo und dessen Hund in Budapest, Ungarn Von Vander01 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32362604

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