07 Wilsberg Wilsberg und der Tote im Beichtstuhl

Privatdetektiv Georg Wilsberg hätte beinahe die Einladung bei seiner Freundin Anna Springer vergessen. Als er dann etwas verspätet bei ihr erscheint, schickt sie ihn kurzerhand wieder weg, weil sie umdisponieren musste und ihre alte Freundin Johanna Eckelt überraschend zu Besuch gekommen war. Johanna war auf der Suche ihrer fünfzehnjährigen Tochter Kathi, die ausgerissen war und sich bei ihrem Großvater in Münster eingefunden hatte.

Johannas Bruder Karl sucht derweil Pfarrer Hollein auf, weil er beichten möchte, doch der Geistliche vertröstet ihn, da es schon recht spät ist. Am nächsten Tag wird der Pfarrer tot im Beichtstuhl gefunden, ausgerechnet als Wilsbergs Freund Manni, da er aktives Mitglied im Kirchenchor ist, ein Solostück vortragen wollte. Da Wilsberg unter den Zuhörern war, interessiert er sich sofort für den Fall. Hollein ist dem Augenschein nach auf einer Treppe zu Tode gestürzt und wurde dann in den Beichtstuhl gelegt. Von Manni Höch erfährt die Kommissarin, dass der Pfarrer irgendetwas anzeigen wollte und dass er Karl Eckelt noch spät abends getroffen hatte.

SerieWilsberg
OriginaltitelWilsberg und der Tote im Beichtstuhl
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Cologne Filmproduktion
im Auftrag des ZDF
Länge88 Minuten
Altersempfehlungab 12
EinordnungEpisode 7
Erstausstrahlung23. November 2002 auf ZDF
RegieManuel Siebenmann
DrehbuchUlli Stephan
ProduktionMicha Terjung
MusikFabian Römer
KameraVolker Tittel
SchnittGuido Krajewski
Besetzung
Leonard Lansink: Wilsberg
Heinrich Schafmeister: Manni Höch
Rita Russek: Kommissarin Anna Springer
Ina Paule Klink: Alex Holtkamp
Jeanette Hain: Johanna Eckelt
Roland Jankowsky: Overbeck
Hermann Lause: Volker Eckelt
Janek Rieke: Karl Eckelt
Maria Vogt: Kathi Eckelt
Erich Hallhuber: Friedrich Hollein, Pfarrer
Heinrich Giskes: Michael Schlömer
Waldemar Kobus: Kaplan
Gisela Zülch: Passantin
Johannes Rotter: Rechtsmediziner
Karl Jürgen Sihler:
Joe Bausch: Türsteher

 


Georg Wilsberg ist Namensgeber der Reihe. In der ersten Folge, Und die Toten lässt man ruhen, war er Briefmarkenhändler und wurde von Joachim Król gespielt. 

Seit der zweiten Folge, In alter Freundschaft, die erst drei Jahre nach der ersten Folge gesendet wurde, ist Wilsberg abweichend von der Romanvorlage Antiquar und wird von Leonard Lansink gespielt.

Früher war er Rechtsanwalt in der Kanzlei Hoppenheit & Partner, in der seine Patentochter Alex Holtkamp (Ina Paule Klink) in der 21. Folge, Unter Anklage, eine Stelle antritt. Er verlor jedoch seine Zulassung. Seitdem betätigt er sich nebenberuflich als Privatdetektiv.



Wilsberg ist permanent knapp bei Kasse und auf die Unterstützung seiner Freunde angewiesen – zunächst Manni (Heinrich Schafmeister), später Ekki (Oliver Korittke) und Alex. Ein Running Gag besteht darin, dass er sich wortlos die Autos seiner Freunde ausleiht, da er selbst keines hat. Er spannt Manni beziehungsweise Ekki und Alex oftmals, auch gegen deren Willen, für seine Ermittlungen ein.

Zudem pflegt er eine eigenartige Freundschaft zur Kommissarin Anna Springer (Rita Russek), die er aus seiner Zeit als Rechtsanwalt kennt. Seiner Aussage nach hat er viele Mandanten vertreten, gegen die sie ermittelte. Daraus habe sich „so eine Art Arbeitsgemeinschaft ergeben – Betonung auf gemein“

 Da Wilsberg bei seiner Ermittlungsarbeit wenig Rücksicht auf Gesetze nimmt und auf der Suche nach Indizien sehr oft in Privatwohnungen eindringt und dort immer mal wieder überrascht wird, bringt er Anna in Konflikte, die ihn zwar schützen möchte, aber beruflich dazu verpflichtet ist, gegen ihn vorzugehen.

Kriminaloberkommissar Overbeck (Roland Jankowsky). ist der mäßig begabte, aber sehr ambitionierte Assistent von Hauptkommissarin Springer. Er selbst sieht sich als „Mann der Tat“ und schießt mit seiner großspurigen, angeberischen und selbstüberschätzenden Art oft über sein Ziel hinaus, indem er zum Beispiel vorschnell eine Wohnung stürmt. Der Gernegroß und Wichtigtuer tritt gern mit Sonnenbrille auf, tritt aber todsicher bald in ein Fettnäpfchen. Andererseits hat er mit seinen anfänglichen Vermutungen, die von Anna Springer stets genervt beiseite geschoben werden, häufig überraschend recht.

Wilsberg ist der Name einer ZDF-Kriminalfilm-Reihe, die im westfälischen Münster spielt. Gedreht werden die Folgen der Reihe in Münster und Köln, wobei ein gutes Drittel der Produktionszeit bei den Dreharbeiten in Münster verbracht wird.

Der Protagonist der Wilsberg-Krimis, Georg Wilsberg, ist ein Antiquar, der aus Geldmangel nebenbei auch Aufträge als Privatdetektiv annimmt.
Die Idee und die Figuren stammen von Jürgen Kehrer, der schon seit 1990 Bücher über Wilsberg schreibt.

 

 

 

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Daten-und Textquelle: Wikipedia

 

 

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