10 Wilsberg Der Minister und das Mädchen

Mechthild Kerstenbrock beauftragt Privatdetektiv Georg Wilsberg nachzuweisen, ob ein Vorwurf gegen ihren Mann, der sich gerade im kommunalen Wahlkampf befindet, der Wahrheit entspricht. Ihrer Meinung nach wäre es nur eine Intrige, um ihrem Mann zu schaden.
Während Wilsberg die Angelegenheit recherchiert, wird Wolfgang Kerstenbrock in seinem Büro erschlagen. Wilsberg findet heraus, dass Kerstenbrock eine uneheliche Tochter hat, die ihn für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht und die sich deshalb über einen Sexskandal an ihrem Vater rächen wollte. Die eigentliche Intrige hat jedoch Til Geskamp, ein Parteigenosse des Opfers, zu verantworten. Für den Tatzeitpunkt hat er allerdings ein Alibi. Geskamp beschuldigt Kerstenbrock, in letzter Zeit nicht mehr im Sinne der Partei und der Wähler entschieden zu haben. So sollte ein neues Stadion auf einem Grundstück errichtet werden, das der KV Immobilien GmbH, der Firma von Kerstenbrocks Schwiegervater, gehört. Der Bau wäre letztendlich für die Firma sehr gewinnbringend gewesen. Wilsberg erfährt, dass Kerstenbrock kurz vor seinem Tod von diesem Plan Abstand genommen und seinem Parteifreund eine entsprechende E-Mail geschickt hat.

SerieWilsberg
OriginaltitelDer Minister und das Mädchen
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Cologne Filmproduktion
im Auftrag des ZDF
Länge88 Minuten
Altersempfehlungab 12
EinordnungEpisode 10
Erstausstrahlung14. Februar 2004 auf ZDF
RegieDennis Satin
DrehbuchJürgen Kehrer
Dennis Satin
ProduktionMicha Terjung
MusikFabian Römer
KameraSven Kirsten
SchnittKatharina Schmidt
Besetzung
Leonard Lansink: Wilsberg
Heinrich Schafmeister: Manni Höch
Rita Russek: Kommissarin Anna Springer
Ina Paule Klink: Alex Holtkamp
Sabine Berg: Mechthild Kerstenbrock
Mina Tander: Gudrun Benningsdorf
Peter Fitz: Kurt Vosswinkel
Peter Prager: Wolfgang Kerstenbrock
Martin Brambach: Til Geskamp
Caroline Redl: Ökoaktivistin Sigrid
Roland Jankowsky: Overbeck
Benjamin Morik: Sebastian Wendel
Ruth Meyer: Tanja
Hubert Wolfram: Skipper
Doris Plenert: Uhlenbrock, Heimleiterin
Rolf Dennemann: Müllmann
Anita Riotte: Schulze-Westenbrink
Mathias Riedel: Nauwitz
Heiko Obermöller: Spurensicherer
Berthold Tillmann: Oberbürgermeister

 


Georg Wilsberg ist Namensgeber der Reihe.

Seit der zweiten Folge, ist Wilsberg abweichend von der Romanvorlage Antiquar und wird von Leonard Lansink gespielt.

Früher war er Rechtsanwalt in der Kanzlei Hoppenheit & Partner, in der seine Patentochter Alex Holtkamp (Ina Paule Klink) in der 21. Folge, Unter Anklage, eine Stelle antritt. Er verlor jedoch seine Zulassung. Seitdem betätigt er sich nebenberuflich als Privatdetektiv.

Wilsberg ist permanent knapp bei Kasse und auf die Unterstützung seiner Freunde angewiesen – zunächst Manni (Heinrich Schafmeister), später Ekki (Oliver Korittke) und Alex. Ein Running Gag besteht darin, dass er sich wortlos die Autos seiner Freunde ausleiht, da er selbst keines hat.



Er spannt Manni beziehungsweise Ekki und Alex oftmals, auch gegen deren Willen, für seine Ermittlungen ein.

Zudem pflegt er eine eigenartige Freundschaft zur Kommissarin Anna Springer (Rita Russek), die er aus seiner Zeit als Rechtsanwalt kennt. Seiner Aussage nach hat er viele Mandanten vertreten, gegen die sie ermittelte. Daraus habe sich „so eine Art Arbeitsgemeinschaft ergeben – Betonung auf gemein“

 Da Wilsberg bei seiner Ermittlungsarbeit wenig Rücksicht auf Gesetze nimmt und auf der Suche nach Indizien sehr oft in Privatwohnungen eindringt und dort immer mal wieder überrascht wird, bringt er Anna in Konflikte, die ihn zwar schützen möchte, aber beruflich dazu verpflichtet ist, gegen ihn vorzugehen.

Kriminaloberkommissar Overbeck (Roland Jankowsky). ist der mäßig begabte, aber sehr ambitionierte Assistent von Hauptkommissarin Springer. Er selbst sieht sich als „Mann der Tat“ und schießt mit seiner großspurigen, angeberischen und selbstüberschätzenden Art oft über sein Ziel hinaus, indem er zum Beispiel vorschnell eine Wohnung stürmt. Der Gernegroß und Wichtigtuer tritt gern mit Sonnenbrille auf, tritt aber todsicher bald in ein Fettnäpfchen. Andererseits hat er mit seinen anfänglichen Vermutungen, die von Anna Springer stets genervt beiseite geschoben werden, häufig überraschend recht.

Wilsberg ist der Name einer ZDF-Kriminalfilm-Reihe, die im westfälischen Münster spielt. Gedreht werden die Folgen der Reihe in Münster und Köln, wobei ein gutes Drittel der Produktionszeit bei den Dreharbeiten in Münster verbracht wird.

Der Protagonist der Wilsberg-Krimis, Georg Wilsberg, ist ein Antiquar, der aus Geldmangel nebenbei auch Aufträge als Privatdetektiv annimmt.
Die Idee und die Figuren stammen von Jürgen Kehrer, der schon seit 1990 Bücher über Wilsberg schreibt.

 

 

 

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