03 Wilsberg Wilsberg und die Tote im See

Privatdetektiv Georg Wilsberg wird in seinem Antiquariat von einem Klienten aufgesucht, der sich mit dem Namen Jansen vorstellt. Er gibt Wilsberg den Auftrag, Fotos von seiner Ehefrau Eva und deren Liebhaber aufzunehmen. Das Waisenkind Tanja, das bei Wilsberg ein und aus geht, hat sich in den Kopf gesetzt, eine Karriere als Journalistin einzuschlagen. Ihr erster Artikel soll eine Recherche über die Aktivitäten Wilsbergs werden, weswegen sie diesen begleitet, als er sich auf den Weg macht, um die in Auftrag gegebenen Fotos anzufertigen. Wilsberg gelingt es, die gewünschten Bilder anzufertigen, die er Jansen bei einem weiteren Treffen nebst den Negativen aushändigt.


Wenige Tage später wird Eva tot im Aasee aufgefunden. In ihrer Tasche finden die Ermittler eine Visitenkarte von Wilsberg, die dieser ihr nach einem Blechschaden, den er an ihrem Wagen verursacht hat, gegeben hatte. Daraufhin kommt Kommissarin Anna Springer auf Wilsberg zu und befragt ihn, woher er die Tote kannte.

SerieWilsberg
OriginaltitelWilsberg und die Tote im See
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Cologne Filmproduktion im Auftrag des ZDF
Länge87 Minuten
Altersempfehlungab 6
EinordnungEpisode 3
Erstausstrahlung22. November 1999 auf ZDF
RegieDennis Satin
DrehbuchDennis Satin
ProduktionAnton Moho
MusikMartin Ernst,
Dieter Golm
KameraKlaus Liebertz
Besetzung
Leonard Lansink: Georg Wilsberg
Heinrich Schafmeister: Manfred „Manni“ Höch
Rita Russek: Kommissarin Anna Springer
Roland Jankowsky: Overbeck
Marie Zielcke: Tanja
Michael Greiling: Herr Scheffler
Eva Kryll: Frau Scheffler
Sabine Vitua: Marion Hartwig
August Schmölzer: Richard Buchholz
Rebecca Immanuel: Karin
Nadine Tschanz: Eva
Tobias Schlegl: Sohn des Bauern
Adelheid Theil: Barbara Schulte
Jana Hora: Brillendiebin

 


Georg Wilsberg ist Namensgeber der Reihe. In der ersten Folge, Und die Toten lässt man ruhen, war er Briefmarkenhändler und wurde von Joachim Król gespielt. 

Seit der zweiten Folge, In alter Freundschaft, die erst drei Jahre nach der ersten Folge gesendet wurde, ist Wilsberg abweichend von der Romanvorlage Antiquar und wird von Leonard Lansink gespielt.

Früher war er Rechtsanwalt in der Kanzlei Hoppenheit & Partner, in der seine Patentochter Alex Holtkamp (Ina Paule Klink) in der 21. Folge, Unter Anklage, eine Stelle antritt. Er verlor jedoch seine Zulassung. Seitdem betätigt er sich nebenberuflich als Privatdetektiv.



Wilsberg ist permanent knapp bei Kasse und auf die Unterstützung seiner Freunde angewiesen – zunächst Manni (Heinrich Schafmeister), später Ekki (Oliver Korittke) und Alex. Ein Running Gag besteht darin, dass er sich wortlos die Autos seiner Freunde ausleiht, da er selbst keines hat. Er spannt Manni beziehungsweise Ekki und Alex oftmals, auch gegen deren Willen, für seine Ermittlungen ein.

Zudem pflegt er eine eigenartige Freundschaft zur Kommissarin Anna Springer (Rita Russek), die er aus seiner Zeit als Rechtsanwalt kennt. Seiner Aussage nach hat er viele Mandanten vertreten, gegen die sie ermittelte. Daraus habe sich „so eine Art Arbeitsgemeinschaft ergeben – Betonung auf gemein“

 Da Wilsberg bei seiner Ermittlungsarbeit wenig Rücksicht auf Gesetze nimmt und auf der Suche nach Indizien sehr oft in Privatwohnungen eindringt und dort immer mal wieder überrascht wird, bringt er Anna in Konflikte, die ihn zwar schützen möchte, aber beruflich dazu verpflichtet ist, gegen ihn vorzugehen.

Kriminaloberkommissar Overbeck (Roland Jankowsky). ist der mäßig begabte, aber sehr ambitionierte Assistent von Hauptkommissarin Springer. Er selbst sieht sich als „Mann der Tat“ und schießt mit seiner großspurigen, angeberischen und selbstüberschätzenden Art oft über sein Ziel hinaus, indem er zum Beispiel vorschnell eine Wohnung stürmt. Der Gernegroß und Wichtigtuer tritt gern mit Sonnenbrille auf, tritt aber todsicher bald in ein Fettnäpfchen. Andererseits hat er mit seinen anfänglichen Vermutungen, die von Anna Springer stets genervt beiseite geschoben werden, häufig überraschend recht.

Wilsberg ist der Name einer ZDF-Kriminalfilm-Reihe, die im westfälischen Münster spielt. Gedreht werden die Folgen der Reihe in Münster und Köln, wobei ein gutes Drittel der Produktionszeit bei den Dreharbeiten in Münster verbracht wird.

Der Protagonist der Wilsberg-Krimis, Georg Wilsberg, ist ein Antiquar, der aus Geldmangel nebenbei auch Aufträge als Privatdetektiv annimmt.
Die Idee und die Figuren stammen von Jürgen Kehrer, der schon seit 1990 Bücher über Wilsberg schreibt.

 

 

 

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